Wahrlich, Sie haben als Bundesminister der Finanzen eine geniale Kampagne für den Fiskus und damit für alle ehrenwerten Bürger unseres Landes durchgezogen! Mit Hilfe der gesamten Medien ließen Sie verlauten, es gäbe da eine CD von einer Schweizer Bank, auf der viele Steuersünder enthalten sind, die unserem Lande nicht nur Millionen, sondern sogar Abermillionen an Abgaben vorenthalten haben. Und diese CD wollten sie kaufen, so verkündeten Sie im Rahmen Ihrer Kampagne, bei der Sie auch von Ihrer Regierungschefin unterstützt wurden.
Der Erfolg: Mehr und mehr Steuersünder haben sich inzwischen schon bei ihren Finanzämtern gemeldet und zeigen sich selber an, weil sie den Staat betrogen haben. Man spricht bereits von über 1000 Selbstanzeigen! Und damit müssten Sie die CD gar nicht mehr kaufen.
Der Witz: Es gibt natürlich auch gar keine CD aus der Schweiz! Alles wurde bloß inszeniert von einer PR-Agentur, deren Namen Sie verschweigen, um diese Strategen zu schützen vor den Leuten, die ihr Geld nun notgedrungen zum Fiskus gekarrt haben, weil sie Schiss bekamen vor der CD. Denn möglicherweise gehören auch einige der Steuersünder zu den Kunden der besagten PR-Agentur.
Herr Minister Schäuble, der Spießer zieht voller Anerkennung seinen Hut! Und bevor Alfons es vergisst: Der Spießer hat da noch ‘ne CD aus Luxemburg anzubieten…!
Danke für die Genehmigung zum Abdruck der Spießer Alfons-Glosse im Horizont-Blog "off the records" am 16. Februar.
Dienstag, 16. Februar 2010
Samstag, 13. Februar 2010
Westerwelles Wiedergeburt
In der Debatte über die umstrittenen Äußerung von Bundesaußenminister Guido Westerwelle (auch FDP-Bundesvorsitzender) zur Diskussion um die Hartz-IV-Sätze hat sich der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler zu Wort gemeldet. Zu Westerwelles Warnung vor "spätrömischer Dekadenz" sagte Geißler der "Welt": "Die spätrömische Dekadenz bestand darin, dass die Reichen nach ihren Fressgelagen sich in Eselsmilch gebadet haben und der Kaiser Caligula einen Esel zum Konsul ernannt hat." Insofern stimme Westerwelles Vergleich, sagte Geißler weiter: Vor 100 Tagen sei "ein Esel Bundesaußenminister geworden."
Dieser klaren Aussage ist nichts hinzuzufügen - auch wenn der Esel in diesem Fall das Lieblingspferd Incitatus des größenwahnsinnigen Caligula (Gaius Caesar Augustus Germanicus (* am 31. August 12 in Antium; † ermordet am 24. Januar 41 in Rom)) war!
Dieser klaren Aussage ist nichts hinzuzufügen - auch wenn der Esel in diesem Fall das Lieblingspferd Incitatus des größenwahnsinnigen Caligula (Gaius Caesar Augustus Germanicus (* am 31. August 12 in Antium; † ermordet am 24. Januar 41 in Rom)) war!
PR-Journal war einen Tag führungslos...
...aber nur bedingt durch meine körperliche Büro-Abstinenz am 12. Februar. Nicht wegen des rheinischen Karnevals, den ich als Schwabe mit 45 Jahren Wohnrecht im Rheinland mag, aber nicht mehr mitten drin bin. Karnevalspassend ist aber der Grund: es hat sich so ergeben. dass ich an diesem Tag 6 x 11 Jahre Lebenszeit seit meiner Geburt in Stuttgart-Bad Cannstatt feiern kann. Und das werde ich mit der Familie machen: Weib, Kinder + Enkel sind dabei und helfen mir, ein Geschenk (eine gaaanze Herrentorte) nicht alt werden zu lassen. Außerdem freue ich mich auf die wunderbaren Kochkünste meiner Frau - ein toller Hirschgulasch mit viel Soße und Spätzle (für mich) und Knödeln (für die anderen).
Nun aber genug der Hinweise auf mögliche Glückwünsche - am Rosenmontag werde ich dann den nächsten Newsletter für Sie fertig machen. Grüße Ihr Gerhard A. Pfeffer.
Nun aber genug der Hinweise auf mögliche Glückwünsche - am Rosenmontag werde ich dann den nächsten Newsletter für Sie fertig machen. Grüße Ihr Gerhard A. Pfeffer.
Donnerstag, 21. Januar 2010
15.991 Besucher auf der PR-Journal-Homepage...
...am Dienstag, dem 19. Januar. Wenn man die über 4.000 Besucher bei den Extra-Seiten Jobbörse + Datenbanken abzieht, bleiben ca. 10.000 Besucher (Unique visits /lt. 1&1 Contro-Center) für die PRJ-Startseite. Das sind 5.000 mehr als im monatlichen Tagesdurchschnitt und ist vor allem darin begründet, dass jeden Dienstag der kostenlose Newsletter des PR-Journals bei derzeit 16.404 Empfängern per Mail "angeliefert" wurde. Tolle Bilanz! Am Mittwoch, dem 20. Januar waren's dann immer noch 15.265 Besucher.
Übrigens: die von mir mit Spannung erwartete Reaktion auf das Kocks-Interview (zum Interview) ergab sehr gute direkte 425 Aufrufe an den ersten beiden Tagen. Und nebenbei noch einen kleinen netten Kommentarwechsel mit ihm.
Übrigens - auch fürs ganze letzte Jahr 2009 konnten wir eine gute "Bilanz" fürs PR-Journal melden: 3,6 Millionen Visits, 33,3 Millionen Page-Impressions und 3.670 neue Meldungen online (und in den 44 Newsletterausgaben).
Das macht Spaß und ist gleichzeitig Ansporn.
Übrigens: die von mir mit Spannung erwartete Reaktion auf das Kocks-Interview (zum Interview) ergab sehr gute direkte 425 Aufrufe an den ersten beiden Tagen. Und nebenbei noch einen kleinen netten Kommentarwechsel mit ihm.
Übrigens - auch fürs ganze letzte Jahr 2009 konnten wir eine gute "Bilanz" fürs PR-Journal melden: 3,6 Millionen Visits, 33,3 Millionen Page-Impressions und 3.670 neue Meldungen online (und in den 44 Newsletterausgaben).
Das macht Spaß und ist gleichzeitig Ansporn.
Dienstag, 19. Januar 2010
16 neue PR-Jobs in der PRJ-Jobbörse
Der Arbeitsmarkt ist oft ein Spiegelbild des Wirtschaftsmarktes. Ich bin zwar immer noch skeptisch, was die Entwicklung des PR-Marktes für 2010 angeht. Aber im halben Januar verzeichnet die Jobbörse im PR-Journal (http://jobs.pr-journal.de/index.php) bereits 16 bezahlte Jobangebote. 2009 waren es insgesamt 298 Jobangebote. Es wäre schön, wenn die Hoffnung nicht vergebens wäre.
Denn 2009 war kein gutes Jahr. Ich wollte im November eine Forecastabfrage erstellen. Leider haben sich von den 145 Teilnehmern des PR-Rankings 2008 nur 60 beteiligt. Und nur wenige konnten gute Geschäftszahlen melden. Eine Auswertung habe ich (noch) zurückgestellt. Auch weil ich es nicht gut finde, dass sich Agenturen wahrscheinlich deswegen nicht beteiligt haben, weil das Jahresergebnis negativ war. Dabei erzählen wir immer wieder, dass PR wahr und klar sein soll. Dies sollte dann doch auch im eigenen Bereich gelten - oder?
Denn 2009 war kein gutes Jahr. Ich wollte im November eine Forecastabfrage erstellen. Leider haben sich von den 145 Teilnehmern des PR-Rankings 2008 nur 60 beteiligt. Und nur wenige konnten gute Geschäftszahlen melden. Eine Auswertung habe ich (noch) zurückgestellt. Auch weil ich es nicht gut finde, dass sich Agenturen wahrscheinlich deswegen nicht beteiligt haben, weil das Jahresergebnis negativ war. Dabei erzählen wir immer wieder, dass PR wahr und klar sein soll. Dies sollte dann doch auch im eigenen Bereich gelten - oder?
Newsletter Nr. 230 des PR-Journals
Es war mal wieder ein langer Montag. Vor 30 Minuten habe ich die Nr. 230 des kostenlosen Newsletters des PR-Journals (PRJ-NL Nr. 230) fertig gestellt (letzte Artikel geschrieben, Formatierung und Versandprogrammierung). Ab 06:30 Uhr am Dienstag, den 19. Januar geht der Newsletter mit 16 PDF-Seiten + einer "Beilage" an diesmal 16.404 Empänger. Alles Kommunikationsmenschen (PR in Agenturen und Unternehmen, Werbung, Medien, Ausbildungsinstitute u.a.m.) vor allem in Deutschland, aber auch in der Schweiz und in Österreich und einigen anderen Ländern. Bin auf Feedback gespannt, vor allem wegen des exclusiv von "€uro" zur Verfügung gestellten Interviews mit Klaus Kocks, der mal wieder provozierend aber geistreich seine Meinung zum Besten gibt. Es muss solche Menschen mit Ecken und Kanten geben - ich bin ja auch einer. Und wie ich früher immer sagte: besser, als ein Pudding, den man nicht an die Wand nageln kann.
Vielleicht habe ich auch deshalb meinen ersten eigenen Blog gestartet. Mal sehen, was draus wird...
Vielleicht habe ich auch deshalb meinen ersten eigenen Blog gestartet. Mal sehen, was draus wird...
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